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Yield Calculator

Immobilien-Rechner

Investitions- und Renditerechner für Kapitalanleger in Deutschland: Kaufnebenkosten, Finanzierung, AfA, Steuer, Kappungsgrenze, Cashflow und eine 10-Jahres-Projektion. Alle Ergebnisse aktualisieren sich live, während du die Werte änderst. Voreingestellt ist eine Berliner Beispielwohnung.

Wichtiger Hinweis: Dieser Rechner dient ausschließlich der unverbindlichen Information und Planung. Keine Steuer-/Rechts-/Finanzberatung. Keine Haftung für Fehler oder Entscheidungen. Stand Oktober 2026.

Datenschutz: Es werden keine Eingaben übertragen oder gespeichert. Die gesamte Berechnung läuft lokal in deinem Browser, nichts wird an einen Server gesendet, nichts in Cookies oder im Browserspeicher abgelegt.

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Eingaben

Objekt und Miete

Bestimmt den linearen AfA-Satz und ob degressive AfA und Sonder-AfA möglich sind.

5 Stellen. Setzt Bundesland, Grunderwerbsteuer und Vergleichsmiete, soweit bekannt.

Bestimmt Grunderwerbsteuer und üblichen Käuferanteil der Maklerprovision.

Nein: bestehende Miete, Mieterhöhungen unterliegen der Kappungsgrenze. Ja: Marktmiete bei der Erstvermietung, die Kappungsgrenze begrenzt die erste Miete nicht.

Verringert die Mieteinnahmen im Jahr 1.

Kaufnebenkosten

Satz des gewählten Bundeslands, anpassbar.

Seit 23.12.2020 wird die Provision beim Kauf einer Wohnung zwischen Käufer und Verkäufer geteilt, der Käuferanteil darf höchstens die Hälfte betragen (§§ 656a bis 656d BGB). Üblich: 3,57 % (Berlin und die meisten Länder), 3,125 % Hamburg, 2,975 % Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern. Ohne Makler: 0.

Näherung, anpassbar.

Näherung, anpassbar.

Über 15 % der Gebäude-Anschaffungskosten (netto) gelten sie als anschaffungsnahe Herstellungskosten und werden abgeschrieben (§ 6 Abs. 1 Nr. 1a EStG), sonst vereinfacht sofort im Jahr 1 abgesetzt.

Finanzierung

Annuitätendarlehen, konstante Monatsrate (Zins + Tilgung vom Anfangsdarlehen), monatliche Verrechnung.

Darlehen und Monatsrate

-

Abschreibung (AfA)

Grund und Boden wird nicht abgeschrieben. Der Anteil lässt sich z. B. mit der Arbeitshilfe der Finanzverwaltung zur Kaufpreisaufteilung ermitteln. AfA-Basis: Gebäudeanteil von Kaufpreis plus Kaufnebenkosten.

Degressive AfA gilt nur für neu gebaute Wohngebäude (Bauantrag bzw. Kaufvertrag nach 30.09.2023 und vor 01.10.2029, Erwerb im Fertigstellungsjahr). Für Bestandsgebäude wird linear gerechnet.

Zusätzlich 5 % p. a. im Jahr der Anschaffung und den 3 Folgejahren. Voraussetzungen u. a.: Bauantrag zwischen 01.01.2023 und 30.09.2029, Effizienzhaus 40 mit Nachhaltigkeitsklasse (QNG), Anschaffung bis Ende des Fertigstellungsjahres, Vermietung zu Wohnzwecken mindestens 10 Jahre, Kosten höchstens 5.200 €/m², Bemessungsgrundlage höchstens 4.000 €/m², EU-Beihilferegeln (De-minimis). Diese Punkte werden hier nicht geprüft.

Ergebnis AfA

Laufende Kosten und Steuer

z. B. Verwaltung, nicht umlagefähiger Teil des Hausgelds.

Vereinfacht als abzugsfähige Ausgabe angesetzt, nicht als bloße Rücklage.

Ohne Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer, die hier nicht eingerechnet sind.

Mietentwicklung und Prognose

Gilt nur, wenn das Land das Gebiet per Verordnung bestimmt hat. Bei Treffern in Berlin, München, Hamburg, Köln, Frankfurt und Stuttgart wird das Feld vorbelegt, bitte prüfen.

Erhöhungen frühestens alle 15 Monate; im Modell vereinfacht jährlich im Jahresraster, bei Bestandsmiete ab Jahr 2.

Nur im Modus „Gewünschte Steigerung".

Vorbelegt mit dem PLZ-Median. Ersetzt keinen Mietspiegel. Angebotsmieten liegen meist über dem Mietspiegelwert, bitte ggf. anpassen.

Nur für Wert und Eigenkapital in der Projektion.

Für nicht umlagefähige Kosten und Instandhaltung.

Ergebnisse

Das Wichtigste auf einen Blick

Cashflow nach Steuern, Jahr 1

-

Eigenkapital in Jahr 10

-

Eigenkapital-IRR (10 Jahre)

-

Deine jährliche Rendite auf das eingesetzte Eigenkapital, inkl. Verkauf zum Marktwert nach 10 Jahren (ohne Verkaufskosten).

Alle Kennzahlen

Gesamtinvestition
-
Kaufpreis + Nebenkosten + Sanierung
Bruttomietrendite
-
Jahreskaltmiete / Kaufpreis
Nettomietrendite
-
Nettomiete / Gesamtinvestition
Eigenkapitalrendite (Jahr 1)
-
(Cashflow nach Steuern + Tilgung) / Eigenkapital
Kaufpreisfaktor
-
Kaufpreis / Jahreskaltmiete
Eigenkapital-IRR (10 Jahre)
-
Annahme: Verkauf nach 10 Jahren zum Marktwert, ohne Verkaufskosten
Cashflow im Detail, Jahr 1 und 2

Steuerliches Ergebnis mal dein Grenzsteuersatz. Macht die Vermietung steuerlich Verlust (Zinsen, Kosten und AfA über der Miete), sparst du Steuern auf dein übriges Einkommen: Das ist gut für deinen Cashflow. Bei Gewinn zahlst du Steuer. Die Ersparnis kommt mit der Steuererklärung, nicht monatlich.

Cashflow im ersten und zweiten Jahr, jährlich und monatlich
PositionJahr 1Jahr 2

Rückwärtsrechnung

Break-even-Kaltmiete (Cashflow = 0)

-

Bezogen auf Jahr 1 mit voller Vermietung (ohne Leerstandsmonate), bei deinen Kosten- und Finanzierungsannahmen.

Maximaler Kaufpreis für Wunsch-Nettorendite

-

Nettomiete / (Kaufpreis + Nebenkosten + Sanierung) = Wunschrendite, Nebenkosten-Sätze wie oben.

10-Jahres-Projektion

Beträge in Euro, nominal. Negative Cashflows und Steuern sind rot, positive türkis. Die Kaltmiete folgt der Kappungsgrenze und der Vergleichsmiete aus deinen Angaben.

Plus oder Zuschuss? Deine 10 Jahre im Überblick

      Türkis: positiver Cashflow, die Immobilie zahlt dir Geld. Rot: Geldabfluss, du finanzierst die Immobilie mit. Grau: Break-even, Cashflow nach Steuern innerhalb von ±100 € pro Jahr.

      Gewinn / Verlust im Überblick

      Komplette 10-Jahres-Tabelle (alle Spalten)
      Projektion der Jahre 1 bis 10
      JahrDeine Position in diesem JahrKaltmiete/MonatEinnahmen nettoZinsenTilgungAfA (inkl. Sonder)Steuerl. ErgebnisSteuer (+) / Ersparnis (−)Cashflow vor SteuernCashflow nach SteuernRestschuldImmobilienwert
      So liest du die Tabelle
      • Deine Position: nach dem Cashflow nach Steuern des Jahres. Zuschuss nötig = unter −100 €, du zahlst Geld ein. Break-even = zwischen −100 € und +100 €. Cashflow positiv = über +100 €, die Immobilie zahlt dir Geld. Das erste Jahr mit positivem Cashflow ist hervorgehoben.
      • Steuerl. Ergebnis: Einnahmen minus Zinsen, laufende Kosten, Instandhaltung und AfA. Ein negatives Ergebnis ist ein steuerlicher Verlust, der deine übrige Steuer senkt.
      • Steuer (+) / Ersparnis (−): steuerliches Ergebnis mal Grenzsteuersatz. Ein Minus ist eine Steuerersparnis und verbessert den Cashflow nach Steuern.
      • Cashflow vor / nach Steuern: Mieteinnahmen minus laufende Kosten, Instandhaltung, Zinsen und Tilgung, danach plus Ersparnis bzw. minus Steuer. Das ist, was wirklich auf deinem Konto ankommt oder abfließt.
      • Restschuld und Immobilienwert: Wert minus Restschuld ist dein Eigenkapital. Tilgung ist kein verlorenes Geld, sie baut Eigenkapital auf.

      Im Cashflow-Diagramm heißt ein türkiser Balken: Die Immobilie zahlt dir Geld. Ein roter Balken heißt: Du schießt Geld zu.

      Cashflow pro Jahr
      Restschuld, Wert und Eigenkapital
      Kumulierter Cashflow nach Steuern

      Annahmen, Regeln und Quellen (Stand Oktober 2026)

      Vergleichsmieten (PLZ)

      Die hinterlegten Werte sind grobe Näherungen je Stadt, nicht je Postleitzahl, und ersetzen keinen Mietspiegel. Berlin und München sind Vorgabewerte, die übrigen Städte stammen aus Angebotsmieten-Auswertungen (u. a. empirica/DGB Q1/2026, immowelt Mietkompass 10/2026). Median und Durchschnitt stammen teils aus unterschiedlichen Quellen, daher kann der Median über dem Durchschnitt liegen. Für alle anderen PLZ gilt bundesweit ca. 9,8 €/m². Näherungswerte aus öffentlichen Quellen, keine Gewähr.

      Grunderwerbsteuer je Bundesland

      Bayern 3,5 %. Baden-Württemberg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Thüringen 5,0 %. Bremen, Hamburg, Sachsen 5,5 %. Berlin, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern 6,0 %. Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Schleswig-Holstein 6,5 %. Zuletzt geändert: Thüringen von 6,5 % auf 5,0 % (01.01.2024), Bremen von 5,0 % auf 5,5 % (01.07.2025).

      Abschreibung (AfA)

      Linear nach § 7 Abs. 4 EStG: 3 % für Gebäude, die nach dem 31.12.2022 fertiggestellt wurden, 2 % für Baujahre 1925 bis 2022, 2,5 % davor. Ein kürzerer, nachgewiesener Nutzungszeitraum kann zu einer höheren AfA führen, das wird hier nicht modelliert. Die degressive AfA (5 % vom Restwert, § 7 Abs. 5a EStG) gilt nur für neu gebaute Wohngebäude mit Bauantrag bzw. Kaufvertrag nach dem 30.09.2023 und vor dem 01.10.2029, Anschaffung bis Ende des Fertigstellungsjahres; ein Wechsel zur linearen AfA ist möglich, zurück nicht. Für Bestandsgebäude gibt es sie nicht. Die Sonder-AfA nach § 7b EStG (zusätzlich 5 % in den ersten 4 Jahren) ist nur als Option für Neubau enthalten, die Voraussetzungen werden nicht geprüft. Bemessungsgrundlage ist der Gebäudeanteil von Kaufpreis plus Kaufnebenkosten.

      Kappungsgrenze und Mietpreisbremse

      Bestandsmieten dürfen nach § 558 BGB innerhalb von 3 Jahren höchstens um 20 % steigen, in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt um 15 %, und höchstens bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete; die Miete muss zuvor 15 Monate unverändert gewesen sein. Im Modell werden Erhöhungen im Jahresraster mit mindestens 2 Jahren Abstand angesetzt. Bei einer freien Wohnung wird die Erstmiete nicht durch die Kappungsgrenze begrenzt. In Gebieten mit Mietpreisbremse (§ 556d BGB) darf sie bei Neuvermietung höchstens 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen, vorbehaltlich der Ausnahmen (u. a. Neubau, umfassende Modernisierung, höhere Vormiete). Der Rechner warnt, prüft aber keine Ausnahmen.

      Maklerprovision

      Seit dem 23.12.2020 gilt bei Wohnungen und Einfamilienhäusern für Verbraucher: Wird der Makler von beiden Seiten bezahlt, tragen beide gleich viel (§ 656c BGB); beauftragt nur eine Seite, darf die andere höchstens die Hälfte tragen (§ 656d BGB). Die Voreinstellung entspricht dem üblichen Käuferanteil je Bundesland.

      Vereinfachungen

      • Jahresraster ohne anteiliges Anschaffungsjahr, Zinsen und Tilgung monatlich gerechnet, Zinsbindung über 10 Jahre konstant.
      • Konstanter Grenzsteuersatz, Verluste vollständig verrechenbar. Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer sind nicht enthalten.
      • Instandhaltung wird als abzugsfähige Ausgabe angesetzt; eine bloße Rücklage wäre steuerlich nicht abzugsfähig.
      • Sanierung wird im Jahr 1 gezahlt und ohne Verteilungswahlrecht behandelt.
      • Eigenkapital-IRR mit fiktivem Verkauf nach 10 Jahren ohne Verkaufskosten. Spekulationsfrist (§ 23 EStG): Der Verkauf nach mehr als 10 Jahren Haltedauer ist bei privatem Verkauf grundsätzlich steuerfrei, das ist nicht modelliert.
      • Die 15-%-Grenze für anschaffungsnahe Herstellungskosten (§ 6 Abs. 1 Nr. 1a EStG) wird auf die Gebäude-Anschaffungskosten angewendet.
      • Alle Werte sind Planungsannahmen, keine Prognosen und keine Zusagen.

      Stand der Regeln und Werte: Oktober 2026. Fragen oder Fehler gefunden? [email protected]